Manchmal reicht eine verrückte Idee um etwas Aussergewöhnliches zu schaffen. Gemeinsam mit Marguerite's Make-up School in Luzern haben wir Make-up Artists herausgefordert – mit einem Look der nicht nur schön aussieht, sondern auch einem Tauchgang standhält



Ein Pool mitten im Studio. Jede Menge warmes Wasser. Und Make-up das auch unter Wasser hält.
Klingt einfach? War es nicht. Aber genau das macht es so gut.
Bevor der erste Shutter-Klick fiel musste ich erstmal herausfinden wie man einen Pool im Studio mit warmem Wasser füllt ohne dass die Models aussehen als hätten sie gerade die Titanic überlebt. Die Lösung: eine Taucherpumpe. Kaltes Wasser raus, warmes rein – repeat. Dann das nächste Problem: Beleuchtung direkt über dem Wasser gibt hässliche Spiegelungen. Stoffhintergründe schwimmen auf wenn man sie nicht mit Gewichten runterdrückt. Und damit die Pose stimmt? Durchsichtige Wasserflaschen als improvisierte Polster. MacGyver wäre stolz gewesen.
Die Idee hinter dem Workshop war simpel: Make-up Artists sollen nicht nur lernen – sie sollen gleichzeitig Portfoliobilder mitnehmen die wirklich niemand sonst hat. Gemeinsam mit Marguerite von Marguerite's Make-up School in Luzern haben wir das Konzept entwickelt – sie mit ihrer Make-up Expertise, ich mit dem fotografischen Konzept und dem ganzen verrückten Setup drumherum.
Sobald alles stand war die Energie im Raum einfach anders. Die Models hatten einen Riesenspass im Wasser, die Make-up Artists waren voll im Flow – und irgendwann hat einfach alles geklickt. Wortwörtlich.
Das Resultat: Portfoliobilder die wirklich niemand sonst hat. Für die Make-up Artists ein Beweis ihrer Technik und Kreativität. Für die Models Aufnahmen die sie mit Stolz präsentieren. Und für mich? Einer meiner liebsten Shooting-Tage überhaupt.
Wer auffallen will muss manchmal einfach ins Wasser springen





